Am Dienstag hat Jesus in seinem Auto zu spät gebremst und ist in unseren Mietwagen gekracht. Wie es der Teufel so will ist uns und dem Auto nichts passiert. Aber unsere beiden Vorurteile über Mexikaner haben sich erfüllt: Vorname Jesus, Nachname Garcia.
Am Mittwoch haben wir uns etwas getraut und den am meist-frequentierten Grenzübergang weltweit (50 Millionen Grenzübergänge zu Fuß in einem Jahr!) in San Ysidro überquert um nach Tijuana, Mexico zu gelangen. Schon in Las Vegas haben wir uns auf das Hard-Rock-Café in Tijuana gefreut, welches aber schon seit einem Jahr geschlossen ist. Das Zentrum/Touristenviertel von Tijuana war nicht so der Bringer, aber wir haben natürlich eingekauft, mexikanisch gegessen und das ausgezeichnete Dos Equis Bier entdeckt.
Mittwoch Abend hat uns wieder ein Laden einen Strich durch unsere Bierpläne gemacht und uns mangels U.S.-ID wieder mal kein Bier verkauft. Über Umwege bzw. Kontakte sind wir natürlich trotzdem zu unserem wohl verdienten rocky-mountain-blue-ice-cold Coors Light gekommen.
Am Donnerstag haben wir die USS Midway im Hafen von San Diego besichtigt, einen Flugzeugträger der bereits im Vietnam-Krieg eingesetzt wurde und das Flaggshiff der Operation Desert Storm (Kuwait/Irak, 1990) war und jetzt als Musuem dient. Ziemlich beeindruckend aber nach fast 4 Stunden Beschtigung auch mehr als ausreichend. Am Nachmittag haben wir am Strand von Coronado ein letztes Mal unseren Smokey Joe eingsetzt und ein feines Grillen aufgezogen.
Jetzt gerade sitzen wir am San Diego International Airport und warten auf unseren Air-Canada-Flug nach Calgary und dann weiter nach London.